„Den Dialog intensivieren“ - Seeheimer in der SPD Hessen besuchen K+S-Werk Neuhof

Die „Seeheimer Hessen“ haben mit der Besichtigung des Werks Neuhof-Ellers der K+S KALI GmbH ihre Reihe von Betriebsexkursionen gestartet. Mit diesen Veranstaltungen möchten die Sozialdemokraten den Austausch zwischen der SPD und der Wirtschaft in Hessen verstärken: „Wir wollen in der Industriepolitik Akzente setzen, die wir gerade bei der hessischen SPD häufig vermissen“, so Volker Weber, Sprecher der Gruppe.

Im Anschluss an die Besichtigung des Werkes, zu der auch eine Grubeneinfahrt gehörte, zeigten sich die Exkursionsteilnehmer „beeindruckt von der Professionalität und Ernsthaftigkeit, mit der gerade auch Fragen des Umweltschutzes bei den Verantwortlichen und Beschäftigten diskutiert werden.“ Weber betonte: „Der Kalibergbau steht immer wieder in der Kritik von Umweltschützern und Verbänden. Doch allzu oft redet man nicht miteinander, sondern übereinander.“

Weber forderte endlich eine Lösung des Abwasserproblems und sieht hier die Landesregierung im Zugzwang: „Ein solches Problem kann man nicht weiter verschleppen. Das Salzwasser weiter Tag für Tag mit unzähligen LKW-Fuhren durch die Region zu transportieren, ist ökologisch unsinnig und wirtschaftlich problematisch. Allein der Transport mit LKW ́s verursacht ann
hernd 4.000 Tonnen CO2- Emmissionen jhrlich. Hinzu kommt noch die Verkehrsbelstigung fr viele Anwohner der Transportwege. Das kann so nicht weitergehen!“

Der Kaufmännische Leiter des Werkes Hr. Klee, wies darauf hin, dass K+S weltweit die höchsten Umweltstandards in der Kaliproduktion habe und durch erhebliche Aufwendungen bereits in den letzten zwei Jahrzehnten das Abwasseraufkommen im hessisch-thüringischen Kalirevier erheblich reduzieren konnte. Mit einem Maßnahmenpaket von 360 Mio. € will K+S den Umweltschutz weiter fördern und einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Arbeitsplätze leisten. Hr. Klee unterstreicht: „Die Salzwasserleitung Neuhof-Philippsthal ist ein integraler Bestandteil dieses Konzepts.“

Alle Beteiligten waren sich einig, dass der Dialog auf sachlicher Ebene intensiviert werden soll.

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